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Talentiert und engagiert: Madeleine Drescher

Eine echte Überzeugungstäterin, herzlich, wortgewandt und voller Ideen.

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Drescher zum Hochladen

Madeleine Drescher wirkt mit ihren 75 Jahren überaus frisch und engagiert am Telefon, sodass man es ihr sofort abnimmt,  dass sie auch nach über 20 Jahren mit viel Freude im Landfrauenverein Gronau und Umgebung tätig ist.

Zunächst hielt sie in ihrem Wohnort Rheden bei Gronau 5 Jahre als sogenannte Vertrauensfrau den Kontakt zwischen den einzelnen Mitgliedern im Ort und dem Vorstand des Vereins. Als 2003 eine neue Vorsitzende für den Landfrauenverein Gronau gesucht wurde, war sie sofort bereit diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Seitdem wird sie nicht müde, zusammen mit ihren fünf Mitstreiterinnen im Vorstand alljährlich ein vielfältiges und interessantes Programm für die rund 300 Mitglieder, verteilt auf 24 Ortschaften, zusammenzustellen: Es gibt einen Literaturkreis, eine Wandergruppe, es werden Reisen und Fachvorträge organisiert. Längst sind im Landfrauenverein nicht mehr nur Bäuerinnen vertreten sondern alle Berufsgruppen. Sie alle leben ja auf dem Land.
Jeden Monat wird eine Veranstaltung angeboten. Das erfordert schon Einiges an planerischem Aufwand. Daneben fällt natürlich auch noch die Gremienarbeit an. Sitzungen vorbereiten, einladen, Austausch mit den anderen Landfrauenvereinen des Kreisverbandes, zu dem neben Gronau noch Sibbesse, Lamspringe und Alfeld gehören.

Zusätzlich hat Frau Drescher auch seit mehreren Jahren den Vorsitz des Ortsvereins des DRK Rheden-Heinum inne. Hier organisiert sie zusammen mit ihrem Team die regelmäßigen Blutspendetermine, die inzwischen auf dem Brunotteschen Hof in Wallenstedt stattfinden. Einmal monatlich bietet der Ortsverein zudem einen Klön- und Spielenachmittag für Senior*innen an, Boßeltermine und die Vorbereitung der Weihnachtsfeier für die Mitglieder stehen auch noch auf dem Programm.

Wie schafft Madeleine Drescher das alles?
„Ich habe in beiden Gremien ein tolles Vorstandsteam. Wir arbeiten sehr gut und vertrauensvoll miteinander und die Unterstützung, auch durch meinen Mann und meine Familie, ist groß und motivierend. Das macht einfach Spaß!“
Wegen eines Augenleidens kann Madeleine Drescher nicht mehr selbst Autofahren. Eine unabdingbare Voraussetzung auf dem Land eigentlich, wo große Distanzen von Ort zu Ort zurückgelegt werden müssen. Aber sie findet immer Jemanden, der bereit ist, sie zu fahren. Ohne dies könnte sie ihre Tätigkeiten gar nicht wahrnehmen.
Trotz aller Freude an der Arbeit hofft Frau Drescher, im Jahr 2023 und nach 20 Jahren bei der nächsten Vorstandswahl des Landfrauenvereins den Vorsitz an eine Nachfolgerin abgeben zu können. Dann sollte die nächste Generation die Verantwortung übernehmen.

                                                                                                                                                Susanne Bräuer

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