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Talentiert und engagiert: Burkhard Nerenz

Als Zugezogener die Freizeit sinnvoll nutzen und heimisch werden, das waren Burkhard Nerenz Beweggründe sich zu engagieren.

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So machte sich der gebürtige Potsdamer, der in einem großen Rechenzentrum als IT- Ingenieur arbeitet, auf die Suche nach einem Engagementfeld. Im Sportverein wollte er nur Mitglied bleiben und liebäugelte mit der Kulturgemeinschaft. Hier merkte er, dass der zeitliche Rahmen nicht mit Bereitschaftsdiensten und seiner Berufstätigkeit kompatibel waren, stieß dabei jedoch auf den kleinen Verein „Stadtmarketing Sarstedt“, wo er heute Beisitzer im erweiterten Vorstand ist. Zwar musste er seine ursprünglichen Ideen, mitgebracht aus einer Metropolregion, korrigieren, fand jedoch etwas Gutes dabei: „In einer kleinen Stadt gibt es eine größere Möglichkeit etwas zu bewegen.“

Im Wesentlichen möchte das Stadtmarketing die Innenstadt beleben. Es wurde eine Webseite aufgebaut: Sarstedter.Online, d.h. Einkäufe können auch per Internet getätigt werden und werden noch am selbigen Tag geliefert, „Sarstedt putzt munter“ wird organisiert, genauso wie das Bürgerfrühstück in der Innenstadt. Die "Sommerterrassen" wurden neu ins Leben gerufen- an jedem Wochenende gibt es in mindestens einer Lokalität eine Veranstaltung. Hierzu haben sich erstmalig und erfolgreich alle Gastwirte mit der Stadt und Vereinen zusammengesetzt und ein buntes Programm gestrickt vom Bauchtanz über a Capella Gesang. Diese Zusammenarbeit hat Früchte getragen, genauso wie die Aktion im Herbst „Cinema surprise“ bei der alle Sarstedter Bürger*innen kostenfrei eingeladen sind. Ermöglicht wird dies durch die Förderung „Mobiles Kino Niedersachsen“ und die Stadt Sarstedt. Die Zusammenarbeit mit der Stadtmanagerin und den Vereinskolleg*innen macht Burkhard Nerenz Spaß und er lernt auch immer mehr Menschen kennen.

Sein größtes Anliegen ist Menschen zum Mitmachen und Mitgestalten zu motivieren. Um sich dafür das passende Know-how zu holen, macht er mit bei der zertifizierten Ausbildung zum Dorfmoderator, die gerade begonnen hat und startet so in die Vernetzung und den Austausch über Sarstedter Grenzen hinweg.

Sein Wahlspruch ist, man muss die Menschen nehmen wie sie sind. Die Sarstedter*innen sind ihm durchaus ans Herz gewachsen und er möchte sein Leben hier weiter abwechslungsreich gestalten und sich einbringen für eine gute Lebensqualität. Die Zeit genießen tut er auch gerne mal mit Spaghetti, einer selbstgemachten Tomatensoße und einem Glas Rotwein.

Wenn es ihn in die Ferne treibt, dann auf einem Kreuzfahrschiff - manchmal tut es aber auch die Nord- oder Ostsee oder der Schwarzwald.

Barbara Benthin

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