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Hildesheim - Tempo machen für Inklusion

Unter diesem Motto fand der diesjährige europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Hildesheimer Marktplatz statt und lud zu neuen Erfahrungen ein.

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Inklusion Titelfoto

Der Behinderten- und Inklusionsbeirat der Stadt Hildesheim lud bei strahlendem Sonnenschein alle Interessierten ein, sich zum Thema Inklusion und Teilhabe zu informieren. Von 15 bis 18 Uhr gab es Informationen und verschiedene Mitmachaktionen, welche die Besucher*innen über das Thema aufklärten und auf mehr Sensibilität in Hinblick auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung hinwirkten. Mitglieder des Beirats erklärten als Expert*innen in eigener Sache den richtigen Gebrauch eines Blindenstocks, zeigten erste Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache oder wie mit dem Rollstuhl eine Rampe gefahren wird. Unter Anleitung konnten so erste eigene Erfahrungen gemacht werden.

Kurze Interviews mit den Beiratsmitgliedern in der Licht.n.Stein-Lounge gaben weitere Einblicke zum Beispiel in die Entstehung der Gebärdensprache und der Brailleschrift. Die Zuhörer*innen wussten danach auch warum es wichtig ist, dass nur Menschen, die selbst diese Behinderung haben, solche Selbsterfahrungen anleiten.

Auch die EUTB für Stadt und Landkreis Hildesheim unterstützte den Tag mit viel Fachwissen.

Für das leibliche Wohl sorgte die Diakonie Himmelsthür mit selbstgebackenen Keksen, einem Pavillon und viel Muskelkraft beim Auf- und Abbau der Veranstaltung. Die Lebenshilfe baute ihren Grill auf, um mit dem Grillgeruch frischer Bratwürste auch Passant*innen zu den Aktionen „anzulocken“.

Für kleine und große Menschen konnten mit dem Beirat Buttons oder mit dem Faserwerk Taschen im Siebdruck gestaltet werden. Das Motto „Hildesheim – Tempo machen für Inklusion“ kann nun auch nach dem 5.5. verbreitet werden. Hildesheimer*innen wurden so zu „Inkluencern“!

Die Rikschas der KulTour(en) der Malteser boten Menschen mit Behinderung ihren Fahrdienst für die Veranstaltung an.

Das Fazit dieses Tages von allen Beteiligten: Das machen wir wieder!

Ulrike Dammann, Stadt Hildesheim

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